TrendewendeDie KPB Soest konnte zum 1.9. 28 Polizisten/innen begrüßen. Hört sich viel an. Rechnet man die anstehenden Pensionierungen, Vorruhestandsregelungen und Versetzungen in andere Behörden ab, dürfte unterm Strich ein Minus bei den operativen Kräften stehen.

Die Trendwende, die jüngst vom Innenminister Reul bejubelt wurde ist in diesem nicht Jahr nicht in Sicht, und fällt für die KPB Soest bescheiden aus. Damit ist auch in diesem Jahr mal wieder nichts mit mehr Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen im Kreis Soest.

Die Sollzahlen für den Stellenplan der Kreispolizeibehörde Soest ergeben ein Plus auf dem Papier, die auch durch die Angestelltenstellen erzielt werden. „Nur die können nicht hoheitliche polizeiliche Aufgaben übernehmen, sondern allenfalls für die Entlastung der Beamten sorgen - etwa bei der Auswertung kinderpornografischer Inhalte oder bei der IT-Sicherheit“, so der GdP-Kreisvorsitzende Siegfried Pfenninger.

Erst 2024 sinken die Zahlen der Pensionierungen in NRW. Bleibt die Landesregierung bei den bisherigen Einstellungen bis 2025 dann stünden 1767 Polizistinnen und Polizisten mehr in NRW zur Verfügung als heute. Ob das so sein wird, wird das Wahlergebnis der Landtagswahl 2022 zeigen, ob dann die NRW-Landesregierung die Einstellungszahlen beibehält, sagte Siegfried Pfenninger.